N wie Ninive
Erzählungen

N wie Ninive

Berndt Seite

Drei Erzählungen über drei verschiedene Schicksale, die ihren Haupthelden alles abverlangen und an ihre Grenzen bringen. Bei der Frage nach der Schuld, nach Gerechtigkeit und Gott verstricken sich Zukunft und Vergangenheit.

ISBN: 978-3-86397-041-3
Preis: 14,50 €

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Drei Menschen, drei Leben: Der Einsame am Fluss, der Revolutionär im feindlichen Amt, der Prophet in Ninive. Keiner hat sich sein Schicksal ausgesucht. Wie bewältigen sie das, was ihnen aufgebürdet wurde? So unterschiedlich ihre drei Leben auch sein mögen – eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf sich allein gestellt. Sie durchleben Phasen des Zweifels, des Haderns, des Aufbegehrens, des Leidens, der Angst. Doch am Ende finden sie einen Weg, der ihnen als der richtige erscheint. Nicht immer verheißt er das einfache Glück.

Die drei Erzählungen sind eindrucksstark durch ihre metaphorische  Sprache. Im Kopf des Lesers entstehen Bilder, die lange nachwirken.

Wie schon im "Strandgut" greifen Philosophie, Religion und Politik ineinander und verschmelzen zu einer tiefgründigen Einheit. Der Autor beweist Verhandlungs-geschick nicht nur mit anderen, sondern vor allem mit sich selbst.

 

Inhalt:

  • Auf dem Fluss
  • N wie Ninive
  • Weißer Rauch

 

Blick ins Buch

Rezensionen

Lob in der FAZ

Unter dem Titel Jona geht ins Paradies beschäftigte berichtete die FAZ am 7.Oktober 2014 im Feuilleton über den "schön gestalteten" Erzählband N wie Ninive. Der Rezensent Frank Pergande beginnt mit einem kurzen Abriss zur Person Berndt Seites, seiner politischen Haltung und Ämterlaufbahn. Danach nennt er kurz Titel und Inhalt der im Band enthaltenen Erzählungen. Auf die Titelgeschichte geht er in besonderem Maße ein. "Es ist die biblische Jona-Geschichte. Aber Seite erzählt sie als politischen Vorgang und verwendet dabei Wörter und Wendungen, die uns aus der Politik nur allzu vertraut sind." Nach einigem Verweilen bei den sprachlichen Besonderheiten und der Bewusstmachung, wie viel vom Autor in der Figur des Jona steckt, kommt Pergande zu dem Urteil: "[m]it Recht nennt man ihn jetzt auch Schriftsteller. Er hat einen eigenen Ton, ein bisschen mecklenburgisch erdenschwer, aber dann auch wieder sehr poetisch".